Hundstorfer: Mittel des Europäischen Sozialfonds werden ausgeschöpft
„Österreich ist eines der erfolgreichsten Länder in der Ausschöpfung der Mittel des Europäischen Sozialfonds und das seit 1995“, so Minister Hundstorfer in einer Reaktion auf den EU-Finanzbericht 2009 des Österreichischen Rechnungshofs zur Inanspruchnahme von EU-Mitteln. Der Bericht kritisiert, dass in den Jahren 2007 und 2008 die Mittel des ESF in Österreich kaum ausgeschöpft wurden. Die aktuelle Förderperiode läuft aber von 2007 bis 2013. „Gerade in Zeiten der Krise hat der ESF besondere Bedeutung. Bis zum Ende der Förderperiode werden wir alle Mittel ausgeschöpft haben“, so Hundstorfer.
Österreich hat als eines der ersten Länder Europas die Programme der Strukturfondsperiode 2000-2006 zum Abschluss gebracht, sowohl im Bereich des EFRE (europäischen Fonds für regionale Entwicklung), wie des ESF. Insgesamt gesehen hat Österreich über alle Strukturfondsbereiche eine Ausschöpfung von 99 Prozent.
„Österreich wird auch in der Periode 2007-2013 den Erfolgskurs fortsetzen und alle ESF Mittel von Brüssel abholen“, so Hundstorfer. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden von 472 Millionen Euro bereits insgesamt 166 Millionen Euro – weit mehr als ein Drittel – in der laufenden ESF-Programmphase nach Österreich zurücküberwiesen.
Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist einer der beiden Strukturfonds, mit dem die Europäische Union bestehende Unterschiede in den Mitgliedstaaten ausgleichen will, um so den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Der ESF ist dabei das wichtigste beschäftigungspolitische Finanzierungsinstrument und ein Kernstück der EU-Strategie für Wachstum und Beschäftigung zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Berufsaussichten der EU-BürgerInnen.
Rückfragehinweis: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Elisabeth Kern, Pressesprecherin des Sozialministers , Telefon +43 1 71100-2247, www.bmask.gv.at
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