Hundstorfer: Ein Jahr Bedarfsorientierte Mindestsicherung

Mit der Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung im September 2010 wurde ein sozialpolitischer Meilenstein gesetzt, der Armut gezielt bekämpft und soziale Ausgrenzung verhindert. Erstmals wurden in Österreich einheitliche Werte in der Sozialpolitik geschaffen. Aktivierende Maßnahmen sorgen für eine rasche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und sorgen dafür, das Armutsgefährdungsrisiko deutlich zu senken. “Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung ist eine soziale Absicherung, aber auch Sprungbrett und Chance für Menschen in schwierigen Lebensphasen”, so Sozialminister Rudolf Hundstorfer.

Mehr als 120.000 Personen beziehen in Österreich Leistungen aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung. 250.000 Personen haben seit der Einführung der BMS durch die Anhebung der Notstandshilfe profitiert, im ersten Jahr wurde die Leistungssumme für Notstandhilfe um knapp 70 Mio. Euro erhöht. 56 Prozent dieser Summe sind an Frauen ausbezahlt worden. Seit Einführung der BMS haben 25.000 LeistungsezieherInnen ein Angebot für eine Förderung durch das AMS angenommen. Insgesamt 12.000 BezieherInnen konnten seit September 2010 wieder in Beschäftigung vermittelt werden.

Um eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt bestmöglich zu unterstützen, wurden spezielle Projekte in allen 9 Bundesländern zur weiteren Verbesserung der Betreuung und Integration in den Arbeitsmarkt ins Leben gerufen. Das Projekt „step2Job” in Wien wurde aufgrund der positiven Erfahrungen bereits auf 7.250 Personen ausgeweitet. Es unterstützt arbeitsfähige SozialhilfebezieherInnen dabei, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen.

Sie können die gesamte Presseunterlage Arbeitsmarkt + Mindestsicherung August 2011 herunterladen.

Quelle: BMASK

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