PROGRESS
Progress ist das Programm der EU für Beschäftigung und soziale Solidarität, das in der Förderperiode 2007 bis 2013 neben dem ESF besteht. Progress wird direkt von der Europäischen Kommission verwaltet und widmet sein Budget von insgesamt über 700 Millionen Euro für Analyse, Netzarbeit und Informationsaustausch in den Bereichen Beschäftigung, soziale Eingliederung, Sozialschutz, Arbeitsbedingungen, Anti-Diskriminierung sowie Gleichstellung. Mehr Informationen über das Programm PROGRESS lesen Sie auf der Website der Europäischen Kommission.
MIKROFINANZIERUNG
Teilweise aus Progress finanziert wird das Instrument der Mikrofinanzierung. Es ermöglicht den Zugang zu Mikrokrediten für Menschen in schwierigem sozialen Umfeld, die Kleinstunternehmen gründen oder sich selbstständig machen wollen, sowie für Kleinstunternehmen, die arbeitslose oder benachteiligte Personen beschäftigen. Bis Ende 2013 stehen insgesamt 100 Millionen Euro (davon 60 Million Euro aus Progress) zur Verfügung. Ihre Ansprechperson ist Sigrid Röhrich im BMASK, Abteilung Internationale Arbeitsmarktpolitik. Mehr Informationen lesen Sie auf der Website Der Mikrokredit und der Website der Europäischen Kommission.
Europäischer Fonds für die Anpassung an die Globalisierung – EGF
Der EGF bietet einmalige, zeitlich begrenzte und individuelle Unterstützung für ArbeitnehmerInnen, die im Zuge der Globalisierung entlassen wurden. Dazu zählen Beihilfen für die Arbeitssuche, Mobilitätsbeihilfen oder Unterstützung bei der Arbeitssuche, Berufsberatung oder Beihilfen für Personen, die an Lern- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. Ihre Ansprechperson ist Doris Witek-Weindorfer im BMASK, Abteilung VI/9. Mehr Informationen lesen Sie auf der Website des EGF in Österreich.
Europäische Territoriale Zusammenarbeit – ETZ
Für die Förderungsperiode 2007-2013 wurde die frühere Gemeinschaftsinitiative INTERREG vom Ziel Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ) abgelöst. Gefördert werden verschiedene Arten der Zusammenarbeit, wie grenzüberschreitende, transnationale bzw. interregionale Kooperationen, sowie spezielle Netzwerkprogramme wie URBACT. Ihre Ansprechperson ist Roland Hanak im BMASK, Abteilung Bilaterale arbeitsmarktpolitische Zusammenarbeit. Mehr Informationen lesen Sie auf der Website der Europäischen Kommission.
Der Europäische Fonds für die regionale Entwicklung – EFRE
Der EFRE ist der Teil der Strukturfonds, der den Abbau von Ungleichheiten zwischen den Regionen der Gemeinschaft zum Ziel hat. Dieser 1975 geschaffenen Fonds gewährt finanzielle Unterstützungen für die Entwicklung benachteiligter Regionen. Er konzentriert den Mitteleinsatz darauf, die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen zu verbessern. Mehr Informationen lesen Sie auf der Website der Europäischen Kommission.

