Europäischer Hilfsfonds -FEAD

Der „Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen” (Fund for European Aid to the Most Deprived – FEAD) verfolgt das Ziel, den sozialen Zusammenhalt in der Union zu fördern. Erreicht werden soll dies unter anderem durch die unentgeltliche Verteilung von materieller Unterstützung für die am stärksten benachteiligten Personen in den einzelnen Mitgliedstaaten. Die materielle Unterstützung umfasst beispielsweise Nahrungsmittel, Bekleidung oder andere für den persönlichen Gebrauch bestimmte Dinge. Ihre Ansprechperson ist Andrea Otter im Sozialministerium, Abteilung V/B/7. Mehr Information lesen Sie auf der Website der Europäischen Kommission.

Europäischer Fonds für die Anpassung an die Globalisierung – EGF
Der EGF bietet einmalige, zeitlich begrenzte und individuelle Unterstützung für ArbeitnehmerInnen, die im Zuge der Globalisierung entlassen wurden. Dazu zählen Beihilfen für die Arbeitssuche, Mobilitätsbeihilfen oder Unterstützung bei der Arbeitssuche, Berufsberatung oder Beihilfen für Personen, die an Lern- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. Ihre Ansprechperson ist Valerie Bösch im Sozialministerium, Abteilung VI/A/3. Mehr Informationen lesen Sie auf der Website des EGF in Österreich.

Der Europäische Fonds für die regionale Entwicklung – EFRE
Der EFRE ist der Teil der Strukturfonds, der den Abbau von Ungleichheiten zwischen den Regionen der Gemeinschaft zum Ziel hat. Dieser 1975 geschaffenen Fonds gewährt finanzielle Unterstützungen für die Entwicklung benachteiligter Regionen. Er konzentriert den Mitteleinsatz darauf, die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen zu verbessern. Die zuständige Verwaltungsbehörde ist die ÖROK-Geschäftsstelle. Mehr Informationen lesen Sie auf der ÖROK-Website und der Website der Europäischen Kommission.

Europäische Territoriale Zusammenarbeit – ETZ
Für die Förderungsperiode 2007-2013 wurde die frühere Gemeinschaftsinitiative INTERREG vom Ziel Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ) abgelöst. Gefördert werden verschiedene Arten der Zusammenarbeit, wie grenzüberschreitende, transnationale bzw. interregionale Kooperationen, sowie spezielle Netzwerkprogramme wie URBACT. Ihre Ansprechperson ist Roland Hanak im BMASK, Abteilung Bilaterale arbeitsmarktpolitische Zusammenarbeit. Mehr Informationen lesen Sie auf der Website der Europäischen Kommission.

Mikrofinanzierung
Teilweise aus Progress finanziert wird das Instrument der Mikrofinanzierung. Es ermöglicht den Zugang zu Mikrokrediten für Menschen in schwierigem sozialem Umfeld, die Kleinstunternehmen gründen oder sich selbstständig machen wollen, sowie für Kleinstunternehmen, die arbeitslose oder benachteiligte Personen beschäftigen. Bis Ende 2013 stehen insgesamt 100 Millionen Euro (davon 60 Million Euro aus Progress) zur Verfügung. Ihre Ansprechperson ist Sigrid Röhrich im BMASK, Abteilung Internationale Arbeitsmarktpolitik. Mehr Informationen lesen Sie auf der Website Der Mikrokredit und der Website der Europäischen Kommission.