Europa erlebbar machen: „Europa in meiner Schule 2026“ bringt Jugendliche und EU-Projekte zusammen
Passend zum Europatag am 09.Mai wurde sich in Wien die Frage gestellt, wie wirkt die Europäische Union ganz konkret im Alltag? Welche Projekte werden durch EU-Förderungen ermöglicht und wie können junge Menschen Europa aktiv mitgestalten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am 4. Mai 2026 rund 150 Schülerinnen und Schüler bei der Veranstaltung „Europa in meiner Schule 2026“ im Wiener Rathaus.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, der die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit hervorhob und betonte, wie stark EU-geförderte Projekte die Lebensqualität in Wien prägen. Auch Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling sowie Patrick Lobis, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Wien, unterstrichen die wichtige Rolle junger Menschen für die Zukunft Europas und luden die Jugendlichen dazu ein, ihre Ideen und Perspektiven aktiv einzubringen.


Im Anschluss diskutierten die Teilnehmer im Rahmen eines World Cafés gemeinsam mit Expert über Themen wie Nachhaltigkeit, Bildung, Mobilität, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe. Auch der ESF+ Österreich war mit einem Thementisch vertreten und konnte mit den Jugendlichen über Themen wie soziale Nachhaltigkeit und die Wirkung von EU-Förderungen sowie Chancen für junge Menschen ins Gespräch kommen. Auch unsere VR- Brillen waren im Einsatz und gaben tolle 360° Einblicke in unsere ESF Projekte.
Ein besonderes Highlight war der interaktive „Actionbound“ – eine digitale Schnitzeljagd quer durch Wien, bei der die Jugendlichen verschiedene EU-geförderte Projekte kennenlernen konnten. An mehreren Stationen erfuhren sie spielerisch, wie europäische Förderungen vor Ort wirken und welche Initiativen zu einer nachhaltigen und sozialen Zukunft beitragen.
Mit dabei war auch das ESF+-geförderte Projekt Learning Circle, das Einblicke in seine Arbeit als digitale 1:1 Lernbegleitung gab. Das Projekt unterstützt junge Menschen dabei, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten Zugang zu individueller Lernunterstützung zu erhalten und trägt so zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit bei.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, EU-geförderte Projekte sichtbar und erlebbar zu machen – insbesondere für junge Menschen. Gleichzeitig wurde deutlich, welchen konkreten Mehrwert EU-Förderungen für Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und nachhaltige Entwicklung in Österreich schaffen.